[:de]Die ersten Schritte zur Meditation – Peace Dancers Adventskalender: 7. Dezember 2015[:]

Dance and Travel: Meditation in der Mongolei.

[:de]Meditation ist eine wunderbare Methode, um einen klaren Kopf zu kriegen und wirkt wie ein Kurzurlaub! Gerade in der beizeiten ja leider recht stressigen Weihnachtszeit kann Meditation helfen, zu entspannen. Deshalb gibt es im heutigen Blogpost Tipps für alle, die gerne anfangen möchten, zu meditieren. Ich meditiere regelmäßig und ich gehöre zu den Leuten, die nachts nicht einschlafen können, weil sie noch zu viele Gedanken haben, die gedacht werden wollen, und Ideen, die um Aufmerksamkeit haschen. Und sogar ich bekomme es hin, in meiner Meditation an nichts zu denken! Und wenn sogar ich das hinkriege, kannst du das auf jeden Fall auch 🙂 Ich bin mir sicher, dass auch du von regelmäßiger Meditation profitieren wirst. Mehr zur Wirkung von Meditation und Meditation für Fortgeschrittene kommt in einem der nächsten Blogposts.

1. Setze dich gemütlich hin, du kannst im „klassischen“ Schneidersitz meditieren, aber auch mit ausgestreckten Beinen oder im Liegen – dabei besteht bloß die Gefahr, dass du einschläfst… 😉 Wenn du Probleme hast, einzuschlafen, kann das eine gute Methode sein, um dich sanft in den Schlaf sinken zu lassen.

2. Du kannst eine schöne Entspannungsmusik anmachen oder einfach den Geräuschen aus deiner Umgebung lauschen: wonach ist dir?

3. Mach deine Augen zu, entspanne dich und versuche dann, all deine Gedanken loszulassen und zwei Minuten einfach an nichts zu denken.

4. Sei geduldig: Mach diese zwei Minuten Meditation regelmäßig, egal, ob du irgendetwas merkst oder gerade keine Lust dazu hast. Ich bin mir ganz sicher, dass du von regelmäßiger Meditation profitieren wirst, es dauert nur einfach ein wenig, bis du den Effekt bemerkst. Deshalb ist es wichtig, dabei zu bleiben, auch, wenn du selbst nach drei Wochen noch keinen Unterschied bemerkst: Meditation wirkt langsam, aber sicher!

Am Anfang erscheint es unmöglich, an nichts zu denken, aber irgendwann wirst du merken, wie es dir mehr und mehr gelingt, deine Gedanken nur noch wie in weiter Ferne vorbeiziehen zu sehen. Du befasst dich nicht mehr mit ihnen, sie lösen keine Emotionen in dir aus und keine weiteren Gedanken. Sie sind einfach da, aber du lässt sie einfach kommen und gehen, akzeptierst sie alle, und sinkst immer tiefer hinab in deine Meditation. Versuche, einen Ort in dir zu finden, an dem du einfach glücklich bist und an dem Frieden herrscht. Dieser Ort ist immer da, du musst in nur finden. Akzeptiere in diesen 2 Minuten alles, wie es ist. Später kannst du die Zeit natürlich beliebig erhöhen, irgendwann kannst du 30 Minuten am Stück meditieren!

Hier noch ein paar Tipps und Anregungen zur Meditation:

Stelle dir vor, deine Gedanken schwimmen an der Oberfläche eines riesigen Ozeans. Du siehst deine Gedanken dort, aber du sinkst immer tiefer hinab, entspannst immer tiefer, und lässt sie los.

Stelle dir vor, deine Gedanken sind Wolken: sie werden herangeweht, aber sie ziehen auch weiter. Du liegst entspannt auf einer wunderschönen Wiese und siehst sie vorbeiziehen, du beobachtest sie einfach nur.

Spüre in dein Herz hinein: spürst du, wie es schlägt?

Danke dir in Gedanken dafür, dass du jeden Tag bei dir bist: mit dir selbst musst du die längste und intensivste Beziehung deines Lebens führen. Danke deinem Herzen, deiner Lunge und all deinen anderen Organen für ihre Arbeit, die sie ununterbrochen verrichten, damit du am Leben sein kannst.

Richte deine Konzentration auf deinen Atem, aber beeinflusse ihn nicht: beobachte ihn einfach.

Ganz wichtig: eine Meditation ist immer gut. Es ist egal, wie sehr es dir gelingt, deine Gedanken loszulassen, und es gibt immer Tage, an denen es einfach nicht gelingen will. Das macht überhaupt nichts: wichtig ist, dass du dir kurz für dich Zeit genommen hast und meditiert hast. Du hast auch meditiert, wenn es in deinem Kopf wie auf dem Jahrmarkt zuging, und du kannst damit zufrieden sein, dass du dir diese Zeit genommen hast. Wenn du nur einen einzigen bewussten Atemzug genommen hast, oder einmal bewusst deinen Herzschlag gespürt hast, ist das großartig! Und selbst, wenn das nicht geklappt hat: hauptsache, du hast dir kurz Zeit nur für dich selbst genommen. Mit dir musst du dein ganzes Leben verbringen, also solltest du ein paar Minuten Zeit am Tag nur für dich haben.

Ich hoffe, du hast Spaß an deiner Meditation. Denk daran: gib nicht zu früh auf, nur, weil du keinen Unterschied bemerkst.

Alles Liebe,

Deine Malin

PS: Auf dem Bild sitze ich gerade irgendwo im nirgendwo in der atemberaubenden Landschaft der Mongolei auf einem Hügel. Die Mongolei ist ein absolut faszinierendes und lohnenswertes Land! Die Hauptstadt Ulan Bator wächst rasend schnell, und da alles noch auf Kohle basiert und es im Winter mega kalt wird, gehört die Stadt vor Allem in der kalten Jahreszeit zu den am stärksten verschmutzten Städten der Welt. Ich hoffe sehr, dass es dem Land gelingen wird, sich zu entwickeln, ohne seine einmalige Landschaft erst zu zerstören und dann später mühevoll wieder aufzuforsten. Als Veganerin in der Mongolei ist es natürlich nicht ganz einfach, das Hauptnahrungsmittel ist Fleisch, gefolgt von Milchprodukten, ABER: in UB habe ich zwei vegane Restaurants gefunden, die günstig waren und ober leckere Gerichte auf der Karte hatten: das Luna Blanca und das Lovin‘ Hut sind mit Abstand die besten veganen Restaurants, in denen ich jemals gegessen habe![:]

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