[:de]Mentales (Tanz-)Training – Peace Dancers Adventskalender: 21. Dezember 2015[:]

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Im heutigen Artikel möchte ich euch einen Überblick über mentales Training geben. Mentales Training ist nämlich eine der besten Trainingsmethoden für die kalte Jahreszeit!

Mentales Training ist eine unglaublich mächtige Trainingsmethode. Mächtig deshalb, weil man es auch dann machen kann, wenn man krank ist, was ja gerade im Winter leider recht häufig vorkommt. Mentales Training kann aber auch dann helfen, wenn man vielleicht sogar für Monate nicht richtig trainieren kann. Und es kann ein effektives Mittel sein, nach einer Verletzung wieder schnell fit zu werden. Aber was das beste an mentalem Training ist: es kann dann wirken, noch während man eine Verletzung auskuriert. Irgendwo habe ich mal von einer Studie gelesen, die bestätigt, was ich auch schon lange vermutet hatte: Wenn man z.B. einen gebrochenen Arm hat, hilft mentales Training, die Muskulatur zu erhalten: Mentales Training kann tatsächlich helfen, dass sich die Muskulatur nicht so stark zurückbildet – obwohl man gar nicht wirklich trainiert hat!

 

Das Ganze beruht auf der Annahme, dass unser Körper ganz fein darauf reagiert, was sich in unseren Gedanken abspielt. Es gibt keine Grenzen: Unser Körper hat Einfluss darauf, wie wir uns fühlen, und was wir uns vorstellen, hat Auswirkungen auf unseren Körper. Ein weiteres Beispiel ist der Rat, der Menschen gegeben wird, die im Begriff sind, sich umzubringen und die als letzten Hilferuf eine Seelsorger-Nummer angerufen haben. Dem Anrufer wird gesagt: „Schauen Sie bitte nach oben.“ Nach oben zu schauen hebt unsere Stimmung. Hier ein kleiner Versuch für dich selbst: entspanne dich, halte den Kopf aufrecht und lächele. Verändere nichts an deiner Körperhaltung und versuche, so richtig wütend zu werden! Beides zusammen geht nicht: entweder, du schaffst es, wirklich sauer zu werden – und veränderst dabei deine Körperhaltung, die Anspannung deiner Muskeln, deinen Gesichtsausdruck. Oder du behälst deine freundlich offen lächelnde Haltung bei – und es wird dir nicht gelingen, WIRKLICH wütend zu werden. Diese starke Verbindung zwischen unseren Gedanken und der Reaktion unseres Körpers macht man sich im mentalen Training zu Nutzen. Indem man sich eine Bewegung intensiv und möglichst realistisch vorstellt und „hineinfühlt“, übt man diese. Wenn wir uns vorstellen, zu tanzen, spannen sich die Muskeln an, die wir auch in der Realität benutzen würden, um die Bewegung auszuführen.

Mentales Training muss man natürlich auch erstmal ein wenig üben, bis es so richtig was bringt. Ich mache schon seit Jahren mentales Training und in der Zwischenzeit zucken meine Beine richtig, wenn ich im Kopf eine Choreo durchgehe.

Ich kann dich nur ermutigen, dich auch regelmäßig mit mentalem Training zu befassen. Es wird dir helfen, ein besseres Körpergefühl zu erlangen, und es ist eine großartige Methode, um an einer Choreo zu arbeiten, wenn du es aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht zum Training schaffst.

Um mit mentalem Training zu beginnen, kannst du zunächst einfach deine Musik anmachen und die Choreo dazu durchgehen, oder du gehst im Kopf einzelne Übungen oder Stellen durch, die du festigen willst. Insbesondere für Übungen, die du in echt nicht allzu oft wiederholen kannst, vielleicht, weil sie sehr belastend für die Gelenke sind, wie etwa schwierige Sprünge. Durch mentales Training kannst du soviel an schwierigen und anstrengenden Übungen arbeiten und sie verbessern, wie du möchtest, ohne deinen Körper durch zu viel Training zu überlasten.

 

Deine Malin

PS.: Dieses Bild habe ich in der Mongolei in einem buddhistischen Tempel aufgenommen. Der Tempel war faszinierend, mit einer riesigen goldenen Buddha Statue und einem ganz besonderen Spirit…[:]

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