[:de]Peace Dancers Tanzprojekt in Christchurch – Peace Dancers Adventskalender: 17. Dezember 2015[:]

Dance and Travel: Wildpferde in der Mongolei

[:de]Juhu, heute war es so weit: ich durfte mein Peace Dancers Tanzprojekt in Christchurch machen 🙂 Damit hat wieder ein schönes soziales Tanzprojekt auf internationalem Boden stattgefunden – hier gibt’s mehr Infos über Peace Dancers allgemein und hier die Berichte über vorangegangene Peace Dancers Projekte in Hamburg und in Moskau.

Heute war ich in Neuseeland in Christchurch im Women’s Centre und eine Stunde lang sind wir beim Salsa Tanzen ins Schwitzen gekommen und hatten riesigen Spaß 🙂 Außerdem geht’s in diesem Blogpost um Dankbarkeit 🙂

Nein, wir haben uns nicht an die Regeln gehalten: Statt super schnellen Salsa Songs haben wir die neuesten Hits aus den Charts angemacht und eine einfache Rechtsdrehung, das Hip Movement (beim Salsa kommt alle Bewegung aus der Hüfte!) und ein Ladies Arm Styling gemacht. Wow, waren die Ladies talentiert! In Kürze habe ich ein Bild von euch parat 🙂

Die Organisation war aufwändig und zeitintensiv. Es ist echt verdammt viel Arbeit, man glaubt es ja nicht. Hier mein Peace Dancers Projekt in Zahlen: Ich habe 5 Stunden online Recherche betrieben. 27 Emails verschickt. 6 Anrufe getätigt. 4 Stunden und 32 Minuten Bus gefahren. 6 Stunden und 12 Minuten mit Leuten gesprochen oder auf diese gewartet, gewartet und gewartet, dass jemand Zeit für mich hat. Und 1 Stunde Salsa getanzt. Mit 2 Teilnehmerinnen. (Für alle, die sich wundern, warum ich bisher erst so wenige Peace Dancers Projekte umgesetzt habe: alter Schwede ist das Scheiße schwierig, was organisiert zu bekommen!! Im Women’s Centre hier hat es auch nur deshalb geklappt, weil ich darauf bestanden habe, es anbieten zu wollen, auch auf die Gefahr hin, dass niemand kommt. Man muss es wirklich wollen.)

Und das alles war es verdammt nochmal wert! Dieses Tanzprojekt ist mein Weg, etwas zurückzugeben. Dafür, dass ich auf dieser Welt sein darf und dafür, dass es mir besser geht und ich deshalb Energie habe, um anderen zu helfen, die Hilfe brauchen. Ich arbeite gerade daran, aufzuhören, mich zu bemitleiden und zu beschweren: Ich bin dankbar, dass ich mein Workout durchziehen kann! Ich bin dankbar, dass ich mein Essen selbst zubereiten kann: und wenn ich dafür 4 Stunden in der Küche stehe und 3 Stunden im Laden: andere Leute haben kein Geld, um sich im Supermarkt einzudecken. Sie können sich kein leckeres Essen kochen und dann genießen. Es ist nicht leicht und mal ein bisschen herumzumeckern ist absolut okay 🙂 Aber manchmal hilft es, sich das bewusst zu machen. Das heißt nicht, dass man sich immer mit allem zufrieden geben soll, was man hat. Aber für manche Sachen bin ich einfach dankbar. Zum Beispiel eben für die Möglichkeit, mir Essen zu machen.

Und ich bin auch dankbar für jede noch so kleine Spende und Unterstützung. Das alles hilft mir sehr 🙂 Wenn du Lust hast, Peace Dancers zur Weihnachtszeit eine kleine Spende zukommen zu lassen: hier ist die Peace Dancers Spendenplattform. Deine Spende kommt zu 100% bei Peace Dancers an.

Dieser Blogpost steht im Namen der Dankbarkeit – wofür bist du dankbar?

Deine Malin

PS: Passend zum Thema habe ich heute ein Bild von Wildpferden in der Mongolei. Denn ich verbinde es mit tiefer Dankbarkeit. In dem Moment, wo ich dieses Foto gemacht habe, war ich nur ein paar Meter von diesen Pferden entfernt. Und alles, was ich in diesem Moment gefühlt habe, war eine tiefe, tiefe Dankbarkeit. Dass diese Wildpferde mich so unfassbar nah an sich – und das Fohlen! herangelassen haben. Dass sie mir so vertraut haben. Dass das Fohlen sich so entspannt bei seiner Mama angelehnt hat, während ich nur ein paar Meter von ihnen entfernt saß und auf den perfekten Moment fürs Foto gewartet habe. Und dann war er da. Hier ist das Ergebnis. Die Prezewalski Pferde passen so gut in diese raue Landschaft. Dieser Moment war einer der schönsten auf meiner Reise und ich werde ihn für immer in dankbarer Erinnerung behalten. <3 Für alle, die sich mit Pferden so gar nicht auskennen: Es sind Fluchttiere. Wenn sie Gefahr vermuten, rennen sie weg. Es ist also etwas besonderes, wenn ein Wildpferd einen ganz nah an sich herankommen lässt. :)[:]

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